Eberswalde im Jahr 2045

🌿 Mehr GrĂŒn. Mehr Begegnung. Mehr Platz fĂŒr Menschen. 🧑‍🧑‍🧒

Wie könnte eine solche Zukunft konkret aussehen?

Mit dieser Frage haben wir uns gemeinsam mit zahlreichen lokalen Akteur*innen, Institutionen und BĂŒrger*innen beschĂ€ftigt. Entstanden ist dieses Zukunftsbild von Eberswalde im Jahr 2045 mit Blick auf die Breite Straße, das Museum und das Altstadt CarrĂ©e.

Zukunftsbilder helfen dabei, Möglichkeiten sichtbar zu machen. Sie eröffnen RĂ€ume fĂŒr GesprĂ€che, machen Wandel greifbar und laden dazu ein, gemeinsam darĂŒber nachzudenken, wie eine lebenswerte Zukunft entstehen kann.

Wie kann so ein Bild konkret aussehen? Hier seht ihr die entstandene Zukunftsvision fĂŒr Eberswalde:
Der Stadtraum ist lebendiger, grĂŒner und gemeinschaftlich gestaltet. Eine autoarme Innenstadt mit Vorrang fĂŒr Fuß- und Radverkehr, ein dichtes Netz an sicheren Wegen sowie ein gut organisierter ÖPNV prĂ€gen das Bild.
BegrĂŒnte Fassaden und DĂ€cher, viele kleine GĂ€rten, entsiegelte FlĂ€chen und Beete verbessern das Stadtklima und fördern die Artenvielfalt. Solaranlagen, Kleinwindkraft und gemeinschaftlich organisierte Energieversorgung machen die Stadt resilient und klimafreundlich.
Die SchwĂ€rze ist renaturiert und fließt sichtbar durch die Stadt. An ihrem Ufer entstehen Orte zum Verweilen, Begegnen und Erholen. Ein öffentliches Amphitheater bietet Raum fĂŒr Kultur und Gemeinschaft.
Die Rathauspassage ist zu einem offenen Kulturzentrum mit Ateliers, BĂŒros und Repair CafĂ© geworden. DĂ€cher, die heute noch ungenutzt sind, werden fĂŒr Sport, Gastronomie und urbane Landwirtschaft genutzt.
Auch an die Folgen des Klimawandels hat sich die Stadt angepasst: Mehr Verschattung, WasserflÀchen und HitzeschutzrÀume bieten Schutz bei Extremtemperaturen.

Entstanden ist die Grafik in einem Multi-Stakeholder-Prozess, initiiert von Reinventing Society gemeinsam mit uns, der Thinkfarm Eberswalde, cLab Redaktion und Alnus e.V. . Beteiligt waren zahlreiche lokale Partner*innen, darunter unter anderem das Museum in der Adler-Apotheke Eberswalde, Hochschule fĂŒr nachhaltige Entwicklung Eberswalde, die Gemeinwohl-Ökonomie Berlin-Brandenburg e.V., das Netzwerk Gesunde Kinder Barnim Nord, Finizio, Globus Naturkost, dem Afrikanischer Kulturverein Palanca e.V., die EWS Stadtsanierungsgesellschaft mbH, die BĂŒrgerstiftung Barnim Uckermark, die Stiftung WaldWelten und das KANALTHEATER. Auch die Ergebnisse des Beteiligungsprozesses „Zukunftsrat Eberswalde“ sind in die Vision eingeflossen.

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